red yellow green blue pink orange

Neuer Test: Smartwool Womens Lightweight Crew

 

Erster Eindruck:

Das hatte ich mir….kuschliger vorgestellt! Eher ein bissl wie meine Skiunterwäsche, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Aber das Langarmshirt aus dem Hause Smartwool ist auf den ersten Blick eher wenig kuschlig, sondern fühlt sich an wie ein “normales”, eher dünnes Langarmshirt. Eher wie….aus T-Shirt-Stoff. Und das soll warmhalten?

Material:

Das Etikett sagt, das Shirt ist aus 100% Merino-Wolle. Das Material fühlt sich weich und angenehm zu tragen an.

Schnitt und Verarbeitung:

Die Nähte sind flach und tragen nicht auf oder kratzen oder nerven. Hatte ich schon bei manchem Shirt, dass ich es ausziehen musste, weil die Nähte nervten. Beim Smartwool-Teil stören sie gar nicht, auch nicht auf nackter Haut. Liegt auch daran, dass sie nicht an empfindlichen Stellen sind, sondern ein wenig versetzt.
Das Shirt ist lang geschnitten und rutscht auch als Unterwäsche getragen nicht gleich über die Hose, wenn man die Arme hochnimmt. Das ist gut zum
Bouldern, wo ich es als Untershirt unter einem T-Shirt getestet habe. Die Rückenpartie ist länger geschnitten als die Vorderseite, gefällt mir ebenfalls gut so und erweist sich als praktisch.
Was mir auffällt, ist, dass mir die Größe M nicht passt. Oft brauche ich bei Oberteilen durch’s Bouldern eine M und kaufe auch normale Shirts und Blusen daher in der Größe. Beim Smartwool-Teil hätte mir die S gereicht, dann säße das Shirt ein wenig besser, so ist es mir doch ein wenig zu “luftig”. Mein Eindruck ist also, dass es eher etwas größer geschnitten ist.

Praxistest:

Beim Bouldern als Untershirt an kalten Tagen hat das Smartwool Womens Lightweight Crew mir echt gut gedient. Ein T-Shirt drüber und einen Fleece, den man dann ausziehen kann, sobald man einigermaßen warm ist; Merino-Shirt und T-Shirt zusammen reichen wärmemäßig aus und man fühlt sich darin wohlig warm ohne zu schwitzen. Das Shirt geht in den Bewegungen gut mit und die langgeschnittene Rückenpartie und die relativ langen Ärmel finde ich beim Bouldern echt gut, so bin ich immer schön wärm eingepackt, auch wenn ich mich strecke. Was mich nach einigen Zügen etwas nervt, sind die Abnäher am Unterarm. Ich kann nicht genau erklären, warum, aber ich habe das Gefühl, sie schränken mich in meiner Bewegungsfreiheit ein.

Fazit:

Zum Bouldern an kalten Tagen ist das Langarmshirt ein tolles Teil. Ausserdem dient es auch an richtig kalten Tagen als Unterwäsche unter den Skisachen – oder auch einfach zum Spaziergang mit dem Hund. Es hält definitiv ausreichend warm ohne allzu viel aufzutragen. Und wieder einmal habe ich gelernt, dass es inzwischen einfach deutlich weniger Material braucht, um warmzuhalten, als das früher der Fall war!

Leave a Reply