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4 Boulder-Topspots zwischen Bellinzona und Berchtesgaden

 
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Dieser Tipp wurde von Verena von Bergzeit.de eingereicht.
 
Bouldern im Sommer bei frischer Bergluft, was gibt es Schöneres? Ich stelle euch in diesem Artikel neben dem Magic Wood noch drei weitere Boulder-Topspots in den Zentral- und Ostalpen vor. Warum gerade diese Orte? Weil die umgebende Natur traumhaft ist und die Spots im Gegensatz zu vielen anderen noch nicht überlaufen sind. Man kann hier also Ruhe genießen und sein Hobby wunderbar ausleben.

 

Gotthard-Passhöhe

An der Gotthard-Passhöhe verteilen sich insgesamt 13 Sektoren mit 400 Problemen über saftig grünen Almwiesen. Auch das nahegelegene Bouldergebiet am Sustenpass – umrahmt von Gletschern und 3000ern – ist ein landschaftliches Highlight. Übernachtungen vor Ort sind möglich.
 
Höhe: 2100 m
Boulderanzahl: ca. 400
Schwerpunkt: Fb 5 bis 6c
Anfahrt: A2 Richtung Gotthard bis zur Ausfahrt Göschenen. Anschließend nach Andermatt und zum Gotthardpass. Zum Sustenpass geht’s von der Ausfahrt Wassen die Passstraße hinauf bis zum Gasthof.
 

Averstal: The Magic Wood

The Magic Wood – ein Chaos aus Wurzeln, Moos, Gneisblöcken und natürlich Bäumen über einem rauschenden Gebirgsbach – das Highend-Mekka der Alpen. Hier wird meist Hallenstyle geboten, wobei nur diejenigen Spaß haben werden, die minimal 6b ziehen. Wegen Wald und Bach herrschen hier meist kühle Temperaturen. Die Orientierung an manchen Blöcken ist etwas abenteuerlich. Wegen des oft blockigen Geländes empfehle ich optimale Kletterschuhe und mehrere Pads. Übernachtungen vor Ort sind möglich.
 
Höhe: 1250 m
Boulderanzahl: ca. 400
Schwerpunkt: Fb 6c bis 8b
Anfahrt: A13 Richtung San Bernardino bis zur Ausfahrt Avers/Rofla. Etwa zwei Kilometer lang dem Straßenverlauf ins Tal folgen bis hinauf zum Parkplatz.
 

Val di Mello

Val di Mello gehört mit dem Monte Disgrazia und seinen tosenden Wasserfällen und grandiosen Granitwänden zu den schönsten Bergtälern der Alpen. Die Granitblöcke liegen meist auf Wiesen, teilweise auch im Wald. Bouldern in dieser Region ist am besten im Frühjahr oder Herbst, da im Sommer die Temperaturen zu heiß sind. Außerdem ist das Val di Mello im Sommer ein heißbegehrter Picknickplatz, so dass Einstiege oft blockiert werden. In diesem Fall gibt es aber noch Alternativen: Entweder die höher gelegenen Blöcke in den Wäldern bei Bagni di Masino oder der Riesenblock des Sasso di Remenno unterhalb von San Martino. Insgesamt verfügt das Val Masino über 1000 Probleme. Übernachtungen vor Ort sind möglich.
 
Höhe: 800 bis 1300 m
Boulderanzahl: ca. 400
Schwerpunkt: Fb 6a bis 7b
Anfahrt: A13 Richtung San Bernardino bis Splügen. Weiter über den Splügenpass nach Chia-venna. Danach weiter Richtung Lecco, bis links die SS 38 nach Sondrio ins Valtellina abzweigt. Nach etwa 20 Kilometern zweigt bei Ardenno die Straße ins Val Masino ab.
 

Sellajoch

Im Herzen der Dolomiten lässt es sich in traumhafter Idylle hervorragend bouldern. Der Boulder-Dolomit ist farbenfroh, löchrig, henkelig, teilweise leistig, aber auch fest. Dank der guten Griffe ist hier Bouldern in allen Graden möglich. Übernachtungen vor Ort sind möglich.
 
Höhe: 2200 m
Boulderanzahl: ca. 300
Schwerpunkt: Fb 5+ bis 7a
Anfahrt: Über den Brenner auf der Autobahn bis Klausen. Hier geht‘s hinauf ins Grödnertal und weiter hinauf zum Sellajoch.
 

Respekt vor Mitmenschen und Natur bewahren

Trotz der Freude und dem Adrenalinkick solltet ihr zu keiner Zeit den Respekt vor den Alpen verlieren. Vergesst nie, dass ihr euch in einer hochsensiblen Landschaft bewegt. Dementsprechend solltet ihr euch auch verhalten: Verschmutzt die Natur nicht unnötig durch Müll, haltet euch an Regeln und Verbote, versperrt keine Wege und verhaltet euch gegenüber euren Mitmenschen, insbesondere den Anwohnern und anderen Sportgenossen, rücksichtsvoll.
 

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